Wer im Einsatz ehrenamtlich den Kopf für seine Mitbürger hinhält, der hat Anspruch auf bestmöglichen Schutz: Die freiwilligen Feuerwehren der Kernstadtwehr und einiger Ortsteile haben insgesamt 140 neue Rosenbauer-Feuerwehrhelme des Typs "HEROS-titan" angeschafft. Den Gesamtpreis von über 30.000 Euro haben sich die Wehren, die Vereine und die Stadt Korbach geteilt.

Alle Einsatzkräfte der Kernstadtwehr sollten neben dem besten Schutz des Kopfes im Einsatz auch den größtmöglichen Tragekomfort genießen, erklärte Wehrführer Andre Casper bei der Übergabe der Helme im Stützpunkt am Südring. Wegen des Umfangs der Beschaffung habe diese länger als üblich gedauert.

Neben den Kameraden aus Korbach nahmen auch Feuerwehrleute aus Meineringhausen, Rhena und Ober-Ense ihre neuen Helme entgegen. Bei den hochwertigen Modellen handelt es sich um die Serie "HEROS-titan" des renommierten Herstellers Rosenbauer.

Damit die Einsatzkräfte auch tagsüber gut von Verkehrsteilnehmern gesehen werden, wählte die Wehr die Farbe Tagesleuchtgelb. "Sichtbarkeit bedeutet Sicherheit", sagte Wehrführer Casper.

Die Anschaffung der neuen Schutzhelme sei keine "Hauruck-Aktion" gewesen, verdeutlichte Stadtbrandinspektor Carsten Vahland. Der Kauf sei gut überlegt und entsprechend vorbereitet worden. So habe man die Mannschaft in die Entscheidung eingebunden, erklärte Korbachs höchster Brandschützer. Sowohl bei Übungen als auch im Einsatzs "haben wir verschiedene Helme getestet", sagte Vahland.
Die Wahl sei schließlich auf den "HEROS-titan" gefallen. "Dieser Helm stellt für uns die 100-prozentige Lösung dar." Vahland äußerte die Hoffnung, "dass der Helm seine wahren Qualitäten niemals beweisen muss", und er wünschte seinen Kameraden, sie mögen "immer heil von allen Einsätzen zurück kehren."

Der Chef des Eigenbetriebs Feuerwehr und technische Dienste, Friedhelm Schmidt, ging auf die Finanzierung der jeweils ~300 Euro teuren Helme ein. Im Rahmen des sogenannten Grundschutzes beteilige sich die Stadt mit einem hohen Anteil an der Beschaffung derartiger Schutzausrüstung. "Der Feuerwehrmann selbst soll natürlich nichts für seinen Helm zahlen", sagte Schmidt. Der freiwillige Einsatzdienst zum Wohle der Bevölkerung sei Beitrag und Leistung genug.

Vereinsvorsitzender Bernd Ashauer erklärte, der Feuerwehrverein habe unter anderem Spenden gesammelt für die Anschaffung. Und indirekt hätten sich die Aktiven doch an der Finanzierung beteiligt: So sei nämlich der Überschuss aus der Ausrichtung von Wettkämpfen in die Anschaffung der Helme geflossen. Und genau an diesen Veranstaltungen hätten die Brandschützer ihre Freizeit geopfert. "Das kommt jetzt allen zugute", unterstrich Ashauer und dankte seinen Kameraden für das Engagement.



 

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02.12.2020 um 10:24 Uhr
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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 01/01/1970 - 01:00 Uhr
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