F 2 Brennt Stall


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Einsatzort Details

Dehringhausen, Hohler Weg
Datum 30.07.2017
Alarmierungszeit 19:35 Uhr
Einsatzende 22:40 Uhr
Einsatzdauer 3 Std. 5 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger (FME)
Einsatzführer Steffen Bricher (stv. Wehrführer)
Einsatzleiter Andreas Przewdzing (SBI Waldeck)
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Korbach
Rettungsdienst
    Polizei
      Feuerwehr Waldeck-Sachsenhausen
        Feuerwehr Bad Arolsen
          Feuerwehr Waldeck-Freienhagen
            Feuerwehr Waldeck-Dehringhausen
              Feuerwehr Waldeck
                Feuerwehr Wolfhagen
                  Fahrzeugaufgebot   StLF 20/25  TLF 20/40  GW-A/S  MTF

                  Einsatzbericht

                  Mehrere Rinder sind am Sonntagabend beim Brand eines Stalls am Ortsrand des Waldecker Stadtteils Dehringhausen umgekommen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz, außerdem waren Rettungsdienst, Schnelleinsatzgruppe des DRK und Polizei vor Ort. Die Ortsdurchfahrt blieb längere Zeit voll gesperrt.

                  Das Feuer in dem Stall eines landwirtschaftlichen Anwesens im Hohlen Weg am Ortsausgang in Richtung Freienhagen brach gegen 18.30 Uhr aus. Eine Nachbarin hörte Schreie von dem Hof und sah wenig später bereits das Feuer. Die Frau wählte umgehend den Notruf und meldete den Brand. Daraufhin alarmierte die Leitstelle zunächst die Feuerwehren aus Dehringhausen und mehreren weiteren Waldecker Stadtteilen. Später wurden unter anderem auch die Drehleiter aus Bad Arolsen sowie Tanklöschfahrzeuge aus Arolsen, Korbach und Wolfhagen angefordert - die Wasserversorgung im Ort war zunächst nicht ausreichend.

                  Die Feuerwehrleute gingen zwar von mehreren Seiten gegen das Feuer vor, konnten allerdings nicht verhindern, dass der betroffene Stall fast vollständig abbrannte. Nach Auskunft der Polizei kamen vier Rinder im den Flammen um, ein fünftes Tier überlebte. Den Brandschützern gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf einen weiteren Stall oder gar das gegenüberliegende Wohnhaus zu verhindern. Angaben über Verletzte lagen zunächst nicht vor. Rettungskräfte kümmerten sich um Mitglieder der Landwirtsfamilie, die offenbar Brandrauch eingeatmet hatten. Zwei Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.


                  Die Besatzungen der hinzugerufenen Tanklöschfahrzeuge richteten einen sogenannten Pendelverkehr ein und brachten mehrere tausend Liter Löschwasser aus Nieder-Waroldern und Freienhagen nach Dehringhausen. Unweit der Brandstelle bauten die Kameraden ein 5000 Liter fassendes Bassin, in das die Tanker ihr Wasser abgaben und von dem aus schließlich die Brandstelle mit Löschwasser versorgt wurde.

                  Text: 112-Magazin

                   
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