H 1 Tierrettung

Einsatzort Details

Korbach, Am Schießhagen
Datum 06.07.2018
Alarmierungszeit 18:56 Uhr
Einsatzende 19:55 Uhr
Einsatzdauer 59 Min.
Alarmierungsart Telefon
Einsatzleiter Holger Figge (stv. Wehrführer)
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Korbach
Hilfeleistungseinsatz

Einsatzbericht

Zu einem nicht alltäglichen "Rettungseinsatz" wurden am Freitag Abend kurz vor dem regulären Ausbildungsdienst die Kameraden und Kameradinnen des Hilfeleistungszuges von der Leitstelle Waldeck-Frankenberg über einen "tierischen Notfall" im Korbacher Schießhagen informiert.

Eine aufmerksame Mitbürgerin hatte bei ihrem allabendlichen Rundgang mit dem Hund bemerkt, dass die seit einigen Tagen im Bereich des dortigen Löschwasserteiches "beheimatete" Stockentenfamilie einen Teil ihres noch sehr jungen Nachwuchses "vergessen" hatte.

Von den insgesamt 12 Jungenten-Küken schwamm eines ganz alleine und sichtlich verängstigt auf dem Teich umher. Vom Rest der Familie war weit und breit nichts mehr zu sehen.

Und so kam, was kommen musste.

Da sich die Mitbürgerin keinen Rat mehr wusste, und um das Wohl des Entenkükens bangte, wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort "H 1 - Tierrettung / Entenfamilie in Not" hinzugezogen.

Am Einsatzort angekommen, stellte sich dann jedoch heraus, das die Meldende das Küken bereits in ihre Obhut übernommen hatte, und dieses in einen großen Karton mit einer schönen Grasgrundlage "überführt" hatte.

Da es dem "Kleinen" augenscheinlich recht gut im Karton gefiel, entschlossen sich die Einsatzkräfte, den Großraum des Löschteiches per pedes zu erkunden, um den Rest des Großfamilie evtl. ausfindig machen zu können.

Da jedoch das "Entenhausen" der Familie nicht ermittelt werden konnte, wurde kurzerhand durch die Einsatzleitung im Korbacher Tierheim angefragt, ob hier ein Nachtasyl für Enten-Findelkinder zur Verfügung gestellt werden könnte.

Nachdem diese Anfrage positiv ausgefallen war, wurde das kleine Küken mit der Notherberge den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Tierheimes übergeben.

Weiterhin sagte die "ersthelfende" Mitbürgerin zu, am nächsten Morgen nochmals am Löschteich Ausschau nach der Entenfamilie zu halten, um doch noch eine verspätete Familienzusammenführung zu veranlassen, und um später evtl. dann doch noch sagen zu können: Ente gut, alles gut !!

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder

 
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