Am Samstag, 10.02.2018 trafen sich Angehörige der Einsatzabteilung, um die jährlich geforderte "Weiterbildungseinheit - Kettensäge" in der Praxis umzusetzen.

Bei herrlichem Wetter kamen 7 Kameraden und Kameradinnen am frühen Morgen zusammen, um zunächst die theoretischen Kenntnisse und die Vorgaben der Unfallverhütung in den anschließend folgenden Übungen aufzufrischen.
Nach der Kontrolle der persönlichen Schutzausrüstung und der einzusetzenden Gerätschaften, wurde mit dem Rüstwagen und dem Klein-LKW in den "Übungsraum" verlegt.

Dieser befand sich am Ehrenmal im Korbacher Stadtteil Helmscheid. Hier hatte sich im Vorfeld der Kamerad Markus Block, im Einvernehmen mit dem Bauhof der Stadt Korbach, eine hervorragende Übungsfläche ausgesucht.

Der in der Vorwoche über dem Kreisgebiet wütende Orkan "Friedericke" hatte hier mehrere Tannen und Birken in dem ausgewähltem Areal zum Umfallen gebracht.
Neben mehreren komplett umgefallenen Bäumen, hatten sich auch einige als sogenannte "Hänger" in den Kronen der Nebenbäume verfangen.
Diese galt es dann nun, sie aus ihrer verfänglichen Lage zu "befreien" bzw. dafür zu sorgen, dass von ihnen keine weiteren Gefahren mehr ausgehen können.

Auch galt es, mehrere Stämme, von denen die Krone auf halber Stammhöhe abgebrochen war, nach den einschlägigen Kriterien für "Sicherheitsfällungen" umzulegen.
Da die Teilnehmer verschiedene Ausbildungsstufen für den Umgang mit der Motorkettensäge besitzen, so z.B. den Grundausbildungslehrgang bzw. den Fortbildungslehrgang (Modul B nach DGUV), konnten für alle Kameradinnen und Kameraden realistische Einsatzszenarien erstellt werden.

Als Abschluss wurde dann noch die "Maschinelle Zugeinrichtung" des Rüstwagens mit eingebunden, um die gefällten oder bearbeiteten Bäume für die weitere Verarbeitung aus dem Übungsbereich zu ziehen. Hier konnten dann noch für alle Beteiligten verschiedene Anschlagmethoden von Übungsmaterialien, die zu beachtenden Sicherheitsbereiche, sowie die allgemeinen Möglichkeiten einer Zugeinrichtung eindrucksvoll veranschaulicht werden.

Alles in allem wurde diese Weiterbildung, bei besten "Waldwetter" und sehr guter Motivation der Teilnehmer, als zielorientierte und realistische Übungseinheit bewertet, der als regelmäßiger und wiederkehrender Termin im jährlichen Ausbildungsplan der Feuerwehr Korbach aufgenommen werden sollte.


An dieser Stelle nochmals unseren Dank an die vorbereitenden Kameraden für Ausbildung, Technik und Betreuung.



 

 

 

Auch wir bedanken uns für das Engagement um den Nachwuchs für die Einsatzabteilung und demnach auch für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.
Die Betreuer Michael und Susanne Göbel, Michael Schubert und Corinna Jahndel (Kinderfeuerwehr) sowie Stefan Casper, Britta Lamm, Denis Heller (Jugendwarte) und alle weiteren Betreuer, hervorragende Arbeit.

Danke und macht weiter so..



 

WLZ Bericht vom 16.12.2017

Wir wünschen Lucas weiterhin alles Gute und das er weiter so gute Fortschritte bei seiner Genesung macht



 

Im Rahmen des Übungsabends am 08.12.2017 übergab Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt der Feuerwehr Korbach neue Ausrüstung.

Eine Rettungsplattform, welche u.a bei LKW Unfällen eingesetzt werden kann, wird zukünftig auf dem Rüstwagen mitgeführt.

Um evtl. Verunreinigung bei der Löschwasserentnahme aus dem Hydrantennetz zu vermeiden, erhielt die Wehr zwei Rückflußverhinderer. Weitere Rückflußverhinderer werden im Laufe des nächsten Jahres beschafft.

Um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu erhöhen, erhielt die Wehr 4 Kohlenmonoxid-Warner. Dieser Melder erkennt an der Einsatzstelle eventuelle Kohlenmnoxid Konzentrationen und schlägt "Alarm" um die Einsatzkräfte zu warnen.

Ein Nebellöschsystem (Fognails) ist zukünftig auf dem StLF 20/25 verladen, mit dem u.a. Brände in Zwischendecken bekämpft werden können.

Ausgetauscht wurde zudem noch das Lufthebersystem, dieses musste aus "Altersgründen" aussortiert werden.

 

Die Ausrüstung, im Wert von ~20.000 Euro dient vorallem der Sicherheit der Bevölkerung, da die Einsatzkräfte jetzt noch effektiver Hilfe leisten können.



 

Begegnet man im Straßenverkehr Einsatzfahrzeugen mit Blaulicht und Martinshorn, dann ist der Notfall nicht weit. Viele Verkehrsteilnehmer wissen in diesen Situationen nicht, wie sie sich verhalten sollen, reagieren falsch oder gar nicht und halten so die Retter von ihrer Hilfeleistung ab. Das Ende einer Einsatzfahrt ist oft genug ein Unfall. Aber auch durch Behinderungen im Großstadtverkehr geht den Einsatzkräften wertvolle Zeit verloren.

Um Verkehrsteilnehmern wichtige Verhaltenstipps zu geben, hat der ADAC gemeinsam mit der Polizeidirektion Hannover, der Feuerwehr Hannover und der Landesverkehrswacht Niedersachsen eine Broschüre mit dem Titel „Blaulicht und Martinshorn – was tun?“ herausgegeben. Sie informiert gleichzeitig darüber, wer wann die Sonderrechte nutzen darf und verdeutlicht anhand von Piktogrammen das richtige Verhalten in den am häufigsten auftretenden Gefahrensituationen.

Quelle: ADAC


 

Einsatzstatus

Einsatzbereit

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Unwetterwarnung für Kreis Waldeck-Frankenberg :
Insgesamt sind 1 Warnung(en) aktiv. Weitere Informationen auf http://www.dwd.de
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 22/01/2019 - 11:03 Uhr
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